WoMo-Ausbau: Weiter Ausschlachten & die Rückfahrkamera

Es sind wieder einige Tage vergangen seit dem letzten Update. Ja, es geht in den kalten und kurzen Tagen schleppend voran, aber immerhin passiert ein bisschen was. Ich habe mir vor einigen Tagen das Dach außen angeschaut und mir sind folgende Schrauben aufgefallen.

Auf jeder Seite sind es jeweils 8 Schrauben M10 mit einer Plastik-Unterlegscheibe. Wenn man sich das Bild ganz genau anschaut, sieht man, dass die Plastikringe schon sehr mitgenommen sind und bereits Risse bekommen haben. Ergo wird es an dieser Stelle früher oder später undicht. Ich habe hier definitiv Handlungsbedarf und werde mir eine Lösung überlegen, später evtl. eine Dachkonstruktion an diesen Stellen anzubringen. Deshalb möchte ich die Löcher nicht final verschließen und abdichten, sodass ich sie gar nicht mehr nutzen kann.

So viel zum Thema Auffälligkeiten am Dach. Weiter ging es mit dem Ausbau der übrig gebliebenen Verkleidungen an den Heckdrehtüren (HDT).

 

Hier kommt später natürlich auch die Isolation rein, deswegen schon die Vorarbeit leisten. Nachdem ich die Verkleidungen abgenommen habe, nahm ich mir die Fahrerkabine vor. Hier habe ich den gesamten Dachhimmel ausgebaut. Grund: Erstens habe ich die gesamten Teile gereinigt und außerdem werde ich diesen Bereich etwas mit Kanthölzern und Dämmungen verstärken. Davon erhoffe ich mir in erster Linie eine bessere Akustik bei den Fahrgeräuschen und später bei den neuen Lautsprechern, die in die Türen eingebaut werden.

Auf dem letzten Bild sieht man die Einsparungen im Plastikteil (schwarz). Hier werde ich kurze Kantholzstücke reinkleben oder schrauben, damit die ganze Konstruktion verstärkt wird und nicht frei Schwingen kann. Insgesamt hat der Ausbau des Dachhimmels ca. eine Stunde gedauert und vieles lies sich relativ leicht entfernen.

Einbau der Rückfahrkamera

Was ist das größte Problem in einem Transporter beim Rückwärtsfahren? Richtig: die Unsicherheit bei der Sicht nach hinten. Hier geht es mir primär um die Sicherheit. Wie oft kommt es vor, dass man aus einer Lücke rausfährt und kleine Kinder auf dem Fahrrad übersieht. Außerdem hilft die Kamera beim Querparken, da man (wie bei mir) die Anhängerkupplung im Blick hat und nicht dem Hintermann auffährt. Nach langem hin und her habe ich mich für die Lösung am Nummernschild entschieden. Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten die Kamera zu platzieren: am Nummernschild oder oben auf dem Dach. Die Dachlösung habe ich abgelehnt, da ich hierfür neue Löcher bohren müsste und somit alles hätte sauber abdichten müssen. Der Vorteil an der Dachplatzierung ist, dass das Kabel später sehr einfach geführt werden kann. Bei der Nummernschildhalterung muss man den Weg über die bewegliche Drehtüre gehen und das Kabel so verlegen, dass es später nicht sichtbar und vor allem in den vorhanden Kanälen den Platz findet.

Angefangen habe ich damit das (Anfangs)Kabel durch die vorhandene Öffnung der Kennzeichenbeleuchtung zu stecken. Ich habe aber schnell gemerkt, dass noch ein paar „Modifikationen“ am Halter gemacht werden müssen, damit das Kabel auch sauber liegt.

Als erstes habe ich mit dem Teppichcutter eine kleine Aussparung ausgeschabt, damit das Kabel hier durchgeführt werden kann. Danach habe ich oben an der Kennzeichenbeleuchtung ebenfalls ganz wenig Plastik abgetragen, damit das Kabel ein bisschen Spiel hat und nicht fest eingeklemmt wird. Auf der Innenseite habe ich den vorhanden Stopfen um ein paar mm aufgeschnitten, damit der Anfang des Videokabels mit dem Cinch-Stecker durchgefädelt werden kann.

Anschließend habe ich den Halter mit den vorhandenen zwei Schrauben wieder fixiert. Ich habe die beiden Schrauben zuvor vom Flugrost befreit und die Schraublöcher an der Karosserie mit Seilfett konserviert, damit keine Feuchtigkeit in den Innenraum dringen kann. Das waren die Arbeiten, die ich in den letzten zwei Wochen machen konnte – wie gesagt, nicht viel, aber besser als gar nicht zu schaffen 🙂

Siehe auch

Wohnmobil Ausbau Tagebuch – Das Experiment

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