Wohnmobil Ausbau Tagebuch – Das Experiment

Hallo liebe Leser,

vor etwa 2 Jahren habe ich mir an einem Sommerabend die wildesten Gedanken darüber gemacht, irgendwann mit einem Wohnmobil die Städte Europas zu erkunden. Lange habe ich diese Idee nach hinten geschoben und fand es etwas mühselig mich durch den Dschungel der Wohnmobile durchzuwühlen. Zudem wollte ich nicht eine große Summe investieren, da ich weiterhin nicht auf den klassischen Hotelurlaub verzichten und ausschließlich mit dem Wohnmobil reisen will.

Es müsste wieder so ein Sommerabend letztes Jahr gewesen sein, als mir dann wie ein Blitz die Idee kam „Bau‘ doch einfach dein eigenes Wohnmobil als Projekt!“. Was soll ich sagen, ich wurde von diesem Gedanken so angefixt, dass ich mich schon kurze Zeit später auf die Suche nach dem Basisfahrzeug gemacht habe. Ich muss jedoch zugeben, dass die finale Entscheidung diesen Weg zu gehen mich einiges an Überwindung und Mut gekostet hat, aber mittlerweile bin ich seit einem Monat stolzer Besitzer des Kastenwagens und fühle mich sehr wohl in diesem Projekt. Aber alles der Reihe nach.

Der Anfang – das Basisfahrzeug

Der Gebrauchtwagenmarkt bei den Transportern ist einfach nur riesig und hier sollte man eines nicht sein: ungeduldig. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit wird man sonst auf Dauer nicht glücklich und bricht im schlimmsten Fall deshalb das Projekt ab. Ich habe mir mit der Auswahl des Fahrzeugs ca. 10 Monate Zeit gelassen und mich sehr viel informiert. Mein wichtigstes Kriterium war die Fahrzeuggröße – nicht zu klein und nicht zu groß. Aus diesem Grund habe ich mich auf L2H2 entschieden. Was zur Hölle ist bitte ein „L2H2“-Dingens? Das L bedeutet Länge und H der Logik folgend Höhe. Transporter werden meist mit einer darauffolgenden Zahl in Länge und Höhe typisiert. So wäre z.B. ein L1H1 die kleinste Ausführung. Viele Hersteller bieten heutzutage auch Längen bis vier, z.B. L4H3 an. Andere Hersteller nennen diese Länge dann auch z.B. „MAXI“ oder Ähnliches.

L2H2 bietet für mich persönlich den besten Kompromiss zwischen Handling im Straßenverkehr und Platzbedarf zu zweit. Bei den Herstellern kann ich im Nachhinein folgende Modelle nennen, die ihr unbedingt in eurer Suche bei z.B. Mobile / Autoscout drin haben solltet: Renault Master, Opel Movano, Fiat Ducato, Peugeot Boxer, Citroen Jumper, Ford Transit, Mercedes-Benz Sprinter, VW Crafter, VW LT, Iveco Daily (meist ehemalige Transportfahrzeuge!).

Ich habe mein Budget für das Fahrzeug auf 6.000€ limitiert, weil es für mich der erste Aufbau ist und ich mit diesem Projekt lernen möchte. Das Budget sollte jeder für sich individuell abstecken, sonst könnt ihr euch auf eine unendliche Suche einstellen. Wie bereits geschrieben, habe ich mich dann vor etwa einem Monat für das folgende Fahrzeug entschieden:

Renault Master 2 Kastenwagen L2H2 (jetzt wisst ihr, was das bedeutet :))
Baujahr 2009
1. Hand
88 kW
Handschaltgetriebe
Klima
170.000 km
Rot

Ich möchte diesen Blog als Tagebuch für dieses Projekt nutzen und so könnt ihr als Leser alle Beiträge unter der Kategorie „WoMo Ausbau Renault Master“ finden. Das könnt ihr auch ganz einfach oben in der Suche eingeben und euch werden die entsprechenden Artikel angezeigt.

Ich freue mich auf den Umbau und werde euch hoffentlich mit genug Infos versorgen können – in diesem Sinne: Auf einen erfolgreichen Umbau!

Siehe auch

[Video] WoMo-Ausbau: Alles leuchtet rot!

Nachtrag-Upload vom 1. April: Ähnliche Beiträge

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