Warnung vor RentMax Autovermietung Florida

Ich muss an dieser Stelle leider mit den Negativmeldungen vom letzten USA-Urlaub weiter machen, denn ich bin der Meinung, dass die Nachwelt über diesen Fall informiert werden muss.

Ganz explizit geht es in diesem Beitrag um meine Erfahrungen mit der Autovermietung „RentMax“. RentMax ist ein lokaler Autovermieter in Florida und wird, unter anderem, auf Seiten wie z.B. CHECK24.de vermittelt.

Die Anmietung

Gebucht wurde das Sorglos-Paket bei CHECK24 für 16 Tage für 422€ beim Autovermieter RentMax in Fort Lauderdale in der Nähe des Flughafens. Dabei wurden wir von einem Fahrer von RentMax bei der Cypress Garage (ist ein Parkhaus der großen Autovermieter) abgeholt und zum Sitz von RentMax gefahren. Bei der Ankunft habe ich mich etwas gewundert, sah es doch mehr so aus, als wäre es einfach irgendein Büro im Hinterzimmer. Naja, das sagt noch gar nichts aus.

Die vermeintlichen Extras

Jetzt komme ich zu dem Abschnitt, der mich immer noch sehr sauer macht, wenn ich nachträglich darüber denke. Bei der Fahrzeugausgabe hat man uns mitgeteilt, dass eine weitere Zusatzversicherung empfohlen wird. Diese Versicherung decke speziell Schäden an der Windschutzscheibe und den Reifen ab. Das ganze sollte für die 15 Tage nochmal on top ca. 90€ kosten. Ich werde bei Extrazahlungen immer sofort skeptisch, weil ich in der Vorbereitung alles akribisch nachlese und schaue, was als Inklusivleistung aufgeführt ist. Ich war mir zu dem Punkt leider etwas unsicher, ob dieser Punkt nicht schon bereits über die Anmietung bei CHECK24 enthalten war. Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben diese Versicherung dort abgeschlossen (was sich nachträglich als Fehler erweisen sollte) und haben 90€ zusätzlich zu den 422€ bezahlt. Dieser Extra-Betrag wurde uns auch nicht richtig erklärt, deswegen hier die Erklärung seitens CHECK24 in einem Telefonat in Deutschland. Diese Leistungen waren bereits durch den Abschluss bei CHECK24 zwar mitenthalten, aber mit dem Unterschied, dass man dann erst in Vorleistung gehen muss. Einfacher erklärt: Schließe ich die von RentMax angebotene Versicherung nicht ab und habe einen Reifenschaden, zahle ich z.B. 200$ und bekomme das Geld dann anschließend von der Versicherung zurück. Wenn man diese Versicherung aber abschließt, zahlt man in keinem Fall etwa. Warum hat man es uns so nicht erklärt? War das so schwierig?

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Doch damit war RentMax wohl nicht zufrieden. Wir wurden weiterhin auf die Straßenmaut in Florida aufmerksam gemacht. Wir haben mitgeteilt, dass wir eine Rundreise in Florida mit dem Auto planen und daraufhin sagte man uns, dass es überall auf den Highways einige Mautstellen gibt, bei denen man lediglich durchfahren kann (also Bezahlung per Chip oder Kennzeichen). Es gäbe ein Paket für 8,25$ am Tag, womit man sorgenfrei alle Highways befahren könne. Das wären für uns nochmal zusätzlich ca. 125€ gewesen, aber hier habe ich dann die Handbremse gezogen und es abgelehnt.

Als wir dann einige Stunden später mit dem Auto in unserem Apartment angekommen sind, habe ich mich über die Maut in Florida informiert. In Florida nennt sich das Mautsystem „SunPass„. Hier können sich Autofahrer einen kleinen portablen Transponder für 20$ oder einen Mini Sunpass Transponder (wird an die Windschutzscheibe geklebt) für 5$ kaufen. Anschließend funktioniert das ganze wie eine Prepaid Handykarte und wird online aufgeladen. Wir sind zu einem Supermarkt gefahren und haben uns dort für 5$ den Mini Sunpass gekauft und mit 20$ aufgeladen. Ich möchte es an dieser Stelle kurz halten, aber nach Ablauf der 15 Tage hatten wir ca. 17$ an Maut bezahlt. Die restlichen 3$ habe ich mir auf die Kreditkarte zurückzahlen lassen.

Kommen wir nun wieder zurück zum Angebot von RentMax. Wir haben den Betrag von 8,25$ pro Tag und die Aussage, dass es „überall Mautstellen auf den Highways“ gibt, die wir passieren werden. In meinen Ohren klingt das im Nachgang als eine Lüge. Ich möchte jetzt nicht so weit gehen und den Mitarbeitern vorwerfen, sie hätten uns betrogen, aber die Art und Weise war in jedem Fall nicht in Ordnung. Ich hätte mir gewünscht, dass ein Mitarbeiter mir erklärt, dass die Autovermietung das ganze für uns übernehmen kann und das wir uns um nichts mehr kümmern müssen. Das wären die 8,25$ pro Tag. Auf der anderen Seite sehe ich es als absolut verpflichtend den Kunden auch mitzuteilen, dass es eine andere Option für die Mautlösung, nämlich die mit dem Sunpass, existiert. Man kann die Kunden ja gerne darauf hinweisen, dass man dann alles selber in die Hand nehmen muss (Sunpass kaufen, registrieren und aufladen), aber der Hinweis, der muss kommen. Egal, wie man es dreht und wendet.

Zurück in Deutschland habe ich mit CHECK24 telefoniert und ihnen beide Fälle mitgeteilt. Im ersten Fall der Versicherung ist eine Reklamation und Erstattung nach der Rückgabe leider nicht mehr möglich. Gut, Schwamm drüber! Denn es waren am Ende nur ca. 6$ am Tag, aber es geht hier rein ums Prinzip. Ich habe CHECK24 außerdem informiert, dass ich einen ausführlichen Bericht über meine Erfahrung schreiben werde und mit diesem Artikel wäre das erledigt.

Ein abschließendes Wort noch: Seht meinen Artikel hier als eine freundliche Warnung vor dem Autovermieter RentMax oder falls ihr die Miete trotz allem dort abschließen möchtet, dann achtet auf die oben genannten Punkte im Artikel und lasst euch nicht tricksen. Es ist euer bares, wohlverdientes Geld, welches ihr besser in ein gemütliches Abendessen oder einen Champagner investieren könnt.

Siehe auch

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