Godzilla 2014 – Kritik

Hell Yeah – Godzilla is back! Nach gefühlten drei Jahrzehnten kommt das Schrecken der Menschen wieder auf die Leinwand und eins kann man vorab verraten: Godzilla lässt es wieder ordentlich krachen und sorgt für einen spektakulären Auftritt in 3D.

Meine Erwartungen an den Titel waren im Vorfeld extrem hoch, da ich vor wenigen Wochen die gesamte Godzilla-Kollektion, die ab 1954 weltweit erschienen ist, Film für Film verschlungen habe um die Zeit bis zur Veröffentlichung zu überbrücken. Ich muss an dieser Stelle sagen, dass mir die Interpretation von Godzilla aus dem Jahr 1998 von Roland Emmerich schon sehr gut gefallen hat und ich kann mich an den Soundtrack von P. Diddy (Come With Me) erinnern, als wäre es gestern gewesen und das bedeutet schon sehr viel. Ich war natürlich, wie viele andere, sehr enttäuscht, dass keine nennenswerten Godzilla-Filme nach 1998 erschienen – umso größer wurde die Vorfreude und die Spannung auf Godzilla 2014.

Japan 1999: Joe Brody (Bryan Cranston bekannt z.B. aus Breaking Bad) arbeitet mit seiner Frau zusammen Frau Sandra (Juliette Binoche) für ein japanisches Unternehmen als Spezialisten in einem Atomkraftwerk. Hier versucht Joe hinter ein seismisches Phänomen zu kommen, das einem Muster gleich immer häufiger auftaucht. Zu spät kann er das Signal entschlüsseln, und es kommt zu einer verheerenden Katastrophe…

Alles in allem muss man vor dem Kinogang wissen, dass auf die Story für einen Godzilla-Film doch sehr viel Wert gelegt wurde. Ich habe diverse andere Kritiken gelesen, bei dem unter anderem der Film zerrissen wird, weil die Menschen (Militär) haufenweise sinnlos Magazine auf Godzilla oder die anderen Monster feuern. Ja, Tschuldigung verehrte Herrschaften, aber wir reden hier nicht von dem Film „Der Soldat James Ryan“. Der Film soll in erster Linie Monster inszenieren und das gelingt bei Godzilla 2014 himmlisch gut, obwohl ich mir hier und da ein bisschen mehr die Monster auf der Bühne gewünscht hätte. Das Reboot ist als eine sehr realistische Adaption des Originals aus dem Jahre 1954 angelegt. Es handelt sich nicht um ein Sequel zur Godzilla-Verfilmung von 1998, sondern um eine Neuinterpretation. Regisseur Gareth Edwards beschreibt Godzilla als Naturgewalt, die die Menschen als Zorn bzw. Rache Gottes für ihr Verhalten bestraft. Dementsprechend wollte er das wohl berühmteste Monster überhaupt episch in Szene setzen.

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Bewertung

Für alle Godzilla-Fans ein absoluter Pflichtgang ins Kino und tut euch einen gefallen – zahlt den Aufpreis für das 3D. Es lohnt sich!

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