Der Kaufhaus Cop 2 – Kritik





Woher kennt man Doug Heffernan? Richtig, aus „King of Queens“. Der dicke, tollpatschige Mann mit dem unstillbaren Hunger nach leckerem Essen. Nach dem ersten Teil war für mich persönlich klar, dass ich den Zweiten auch anschauen muss, aber warum meine Vorfreude nicht ganz erfüllt werden konnte, könnt ihr in meiner Kritik zu „Der Kaufhaus Cop 2“ lesen.

Fangen wir mal an, nach dem ‚Warum‘ zu fragen, dass den ersten Teil des Films so erfolgreich gemacht hat. Zum Einen ist da natürlich unser allseits geliebter Doug und das Setting als Kaufhaus-„Cop“ ist im Comedy-Genre auch nicht wirklich ausgelutscht. Zwei Dinge, die beim ersten Teil hervorragend miteinander harmoniert haben und der Film entsprechend eine ordentliche Zuschauerquote verzeichnen konnte. Ich war nicht voreingenommen, als ich den Film gestartet habe, hatte aber ein ähnliches Gefühl wie bei den Godzilla oder Jurassic-Park Filmen: Man weiß im Prinzip was passieren wird, das Hauptaugenmerk liegt dabei wie es dem Zuschauer verkauft wird. Leider hat sich meine anfängliche Vorstellung, dass sich der zweite Teil deutlich vom ersten abhebt, am Ende nicht bestätigen können. Die Witze wirken aufgezwungen, die Schauspieler, insbesondere zu erwähnen die Hotelmanagerin (ihr werdet es selber dann hoffentlich merken) wirken teils leblos und zu leicht austauschbar. Kevin James ist in meinen Augen die beste Figur, nein ich drücks noch krasser aus, er haucht dem Film noch einen gewissen frischen Kick und rettet ihn am Ende. Man merkt ganz deutlich, dass Kevin James am Drehbuch mitgewirkt hat, denn die lustigen Szenen sind so passgenau auf seinen fülligen Charakter abgestimmt, dass man einfach nur ins Schmunzeln kommt, wenn man sich vorstellt, wie man auf die Ideen dahinter gekommen sein muss. Eins muss ich am Ende aber noch verraten, da es für manche möglicherweise Fragezeichen aufwirft: Im ersten Teil heiraten Paul Blurt (Kevin James) und Amy (Jayma Mays). In der Einführung wird gezeigt, dass die Ehe zwischen den beiden nur sechs Tage gehalten hat. Der Hintergrund von diesem Tatbestand ist, dass die Schauspieler keine Zeit für das Sequel hatte und nicht mitgespielt hat.

Review Overview

Bewertung

Kevin James hat sein Slapstick-Talent definitiv nicht verloren, aber der Rest des Films ist dann doch nur unnötige Lückenfüllerei.

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