Amazon Prime Test


Am 24. Mai 2013 habe ich mich für eine Amazon Prime Mitgliedschaft entschieden, zu einer Zeit, wo Amazon Video noch gar nicht so publik war. Das Zugpferd von Amazon war damals sicherlich die Prime-Lieferung und da ich sehr oft bei Amazon bestelle, war das für mich ein sehr lukratives Angebot. Nach nun etwas über zwei Jahren ist es an der Zeit eine Bilanz zu ziehen, über die Vor- und Nachteile von Amazon Prime und darüber möchte ich in diesem Beitrag schreiben.

Schauen wir uns als erstes mal die wichtigsten Daten über Amazon Prime an und gehen dann etwas weiter ins Detail:

  • Kosten: 49 € im Jahr (4,08€ im Monat)
  • Laufzeit: 1 Jahr

Die Features von Amazon Prime habe ich direkt von der Seite als Bild entnommen:

amazon_prime_features
Quelle: Amazon.de

Früher hat man mit Amazon Prime lediglich den kostenlosen Premiumversand assoziiert, aber das Angebot heute umfasst viel mehr als nur das und so entschied man sich mit der Einführung von Amazon Video auch für eine Erhöhung des Jahresbeitrags von 29€ auf 49€.  Von diesem Betrag ausgehend möchte ich Amazon Prime mit anderen Marktkonkurrenten vergleichen und zeigen, wo Prime seine Stärken und Schwächen hat.

Wer sind die Konkurrenten?

  1. Maxdome
  2. Watchever
  3. Netflix

Ich möchte nur auf diese drei genannten Online-Videotheken beschränken, da sie wohl auch die prominentesten sein dürften.

Maxdome

  • Kosten: 7,99€ im Monat (monatlich kündbar)
  • ca. 50.000 Filme und Serienfolgen zum günstigen Festpreis
  • Deutsche und US-Serien
  • mobile Apps für Smartphones und Tablets
  • Filme offline verfügbar
  • HD-Qualität und Dolby Digital

Netflix

Bei Netflix gibt es diverse Pakete, deswegen hier ein Bild von der offiziellen Seite:

netflix_angebot
Quelle: Netflix.com
  • ca. 2000 Filme und Serien
  • Original Netflix Produktionen

Watchever

Kosten: 8,99€ im Monat (monatlich kündbar)

25 Kanäle Serien, Shows & Filme

Vorteile von Amazon Prime?

Für wen lohnt sich also die Prime-Mitgliedschaft? Vergleicht man nur den Preis, so schneidet Prime mit Abstand am besten ab. Wenn man jedoch als potentieller Kunde nur den Premiumversand nutzen möchte, muss man abwägen ob einem die 49€ es Wert sind.

Versandkostenfrei bestellen:

Als Mitglied hat man den Vorteil der ermäßigten Versandoptionen „Morning-Express“ und „Evening-Express“, die nur 5 statt 13 Euro kosten. Der Premiumversand ist komplett kostenfrei – ohne Prime-Mitgliedschaft werden dafür immerhin 6 Euro veranschlagt. Damit erhaltet ihr die bestellte Ware in der Regel am nächsten Werktag oder sogar noch am selben Tag, wenn ihr früh genug bestellt. Außerdem müsst ihr euch über den Mindestbestellwert von 29 Euro keine Gedanken mehr machen.

Kostenloses Videostreaming:

Amazon bietet seit mehr als einem Jahr auch einem Streamingdienst für Filme und Serien an. Über Prime Instant Video hat man als Abonnent Zugriff auf über 12.000 Filme und Serien. Ein lohnendes Angebot, denn im Vergleich zu Maxdome oder Watchever, die pro Jahr ungefähr 95 Euro kosten, ist dieser Service mit nur 49 Euro jährlich fast um die Hälfte günstiger. Der Instant Video Dienst ist auch ohne Prime-Mitgliedschaft zugänglich – und zwar für 7,99 Euro im Monat ohne Jahresbindung.

Vorteile beim Shoppen:

Als Nutzer von Prime kommt ihr in den Genuss lukrativer Angebote und Rabatte. Täglich starten ab 7 Uhr Aktionen auf Amazon BuyVIP, ihr könnt bereits am Abend zuvor ab 22 Uhr in den Angeboten stöbern und einkaufen. Zudem haben Lesefreaks die Möglichkeit, in der Kindle-Leihbücherei zu stöbern und sich jeden Monat eines von über 500.000 E-Books kostenlos auszuleihen.

Meine Tipps:

Als Student gibt es auf die Prime-Mitgliedschaft satte 50 Prozent Rabatt und somit sinkt der Beitrag auf nur 24 Euro im Jahr.

Gut zu wissen: Als Prime-Mitglied kann man weitere Personen hinzufügen, die von Vorteilen des Services profitieren sollen – so könnt ihr euch die Abokosten teilen. Dazu trägt man einfach die Familienmitglieder ein, wobei Amazon den Verwandschaftsgrad nicht anhand eures Stammbaums prüft. Die neu hinzugefügten Mitgleider haben allerdings keinen Zugriff auf Amazon Instant Video und die Leihbücherei.

Nachteile von Amazon Prime?

Wo Licht ist, ist auch Schatten und im folgenden möchte ich auch einige wenige Nachteile beschreiben, die Amazon Prime mit sich bringt.

Der Premiumversand allein ist teuer:

Mit der Einführung des Streamingdienstes wurde die Jahresgebühr von 29 Euro auf 49 Euro angehoben. Wer also nur den kostenlosen Expressversand nutzen möchte, muss im Vergleich zu früher mehr dafür bezahlen. Durch Amazon Prime Instant Video wird der Zugang zu Filme und Serien so vereinfacht – vielleicht entwickelt ihr euch ja noch richtigen Fans und dann relativiert sich der Preis natürlich.

Nicht alle Waren sind Prime versandfähig:

Außerdem muss man bedenken, dass nicht alle Produkte im umfangreichen Sortiment des Onlineshops mit Prime bestellbar sind, sodass trotz Prime-Mitgliedschaft eventuell Versandkosten anfallen können. Ausgeschlossen sind zum Beispiel sehr große Artikel, die mit einem Speditionsservice geliefert werden. Auch ausgeschlossen sind so manche Angebote von Marketplace-Verkäufern, personalisierte Grußkarten und Zeitschriften-Abos. Wichtig ist noch zu beachten, dass Amazon Prime nur Kunden innerhalb Deutschlands und Österreichs beliefert.

1 Jahr Vertragslaufzeit:

Amazon Prime ist erst nach einem Jahr kündbar und der Beitrag ist mit einem Schlag fällig. Es ist durchaus denkbar, dass es dem ein oder anderen schwer fällt diesen Betrag auf einmal zu entrichten, die anderen Anbieter haben dafür die monatliche Zahlweise, liegen aber letztlich mit dem Gesamtbetrag höher.

Fazit zu Amazon Prime

Man muss Amazon Prime sicherlich als Gesamtes betrachten, denn allein für den Premium-Versand ein Abo abzuschließen macht in meinen Augen sehr wenig Sinn. Außerdem liefert Amazon ab einem Bestellwert von 29 Euro auch an Nicht-Mitglieder kostenlos. Solltet ihr von Filme und Serien nicht genug bekommen oder seid ein Mensch, der nicht genug Kindle-Bücher lesen kann, dann richtet Amazon die Mitgliedschaft gezielt auf euch. Der Versand für Bücher ist nebenbei erwähnt immer kostenlos, auch wenn sie neben anderen Artikeln bestellt werden.

Der beste Tipp zum Schluss: Solltet ihr grübeln, ob die Amazon-Prime-Mitgliedschaft etwas für euch ist, dann schließt das 30-tägige Probe-Abo unten ab und beurteilt in Ruhe, in welchem Umfang ihr die Dienste nutzt und ob ihr euch vorstellen könnt, das ganze auf ein Jahr auszudehnen.

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Siehe auch

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Vorworte Wir leben heute im Jahr 2016 und die Technik hat natürlich auch keinen Halt …

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