Aliens – Die Rückkehr – Kritik





1986 kam mit der Fortsetzung von Ridley Scotts „Alien“ das unheimliche Wesen wieder in die Kinos und viele stellten sich die Frage, wie man einen so kompletten Film überhaupt noch steigern könnte. Mit einer erneut überzeugenden und glaubwürdigen Sigourney Weaver aka Ripley und (diesmal) ausgebildeten Soldaten, die auf einem inzwischen von Menschen besiedelten Planeten um ihr Leben kämpfen, hat es Cameron geschafft die Zuschauer an seine Interpretation zu fesseln. Die Version von James Cameron zeigt sich im direkten Vergleich zum ersten Film deutlich intensiver und actiongeladener und überzeugt vor allem durch die bessere Zeichnung der Aliens. Darstellerisch lässt „Aliens – Die Rückkehr“ absolut keine Wünsche offen, denn die Schauspieler der 80er Jahre waren authentischer als mancher heutiger Möchtegern-Hollywood-Star. Als Zuschauer fällt es einem sehr einfach, sich in die Lage der Crewmitglieder zu versetzen und mit ihnen zu fühlen.

Doch was macht den zweiten Teil wieder so sehenswert werdet ihr fragen? Die erste Hälfte des Films ist aus Sicht heutiger Zeit möglicherweise an manchen Stellen überzeichnet, was die Charaktere und deren Sprüche angeht, aber das war eben typisch für das Kino der 80er Jahre. Heute mag das für den ein oder anderen albern vorkommen, aber den Alien-Fan wird dieser kleiner Wermutstropfen sicher weniger stören. Der große Vorteil von „Aliens – Die Rückkehr“ ist, dass es sich nicht mehr um eine einzelne Kreatur handelt, sondern unzählige todeswütige Biester ihr Unwesen treiben und das Leben des technisch überlegenen Teams von Ripley zur Hölle machen. Dabei hat der Film zusätzlich einen Tiefgang, den man im ersten Blick nicht sofort sieht. Während des Films wird auch die äußerst interessante Entstehung des Aliens vom Ei bis hin zur rasend wachsenden Kreatur perfekt in die Geschichte eingegliedert.

Natürlich darf man CGI-technisch den Film nicht mit den 3D-Blendern aus dem Jahr 2014 vergleichen, aber auch aus den Mitteln der damaligen Zeit hat Cameron wirklich das Maximum rausgeholt. Das Alien wirkt als ständige Bedrohung und gibt dem Film einen spannenden Bogen, der sich mit fortlaufender Dauer immer fester zieht.

Review Overview

Bewertung

"Aliens" ist ein zeitloses Meisterwerk, auch aus heutiger Betrachtung. Das macht sich dadurch bemerkbar, dass man als Zuschauer auch nach dem dritten oder vierten Durchgang noch Details entdeckt und diesen Film nach einer Weile immer wieder in den BluRay-Player reinschmeißen kann. Eine absolute Empfehlung für Alien-Fans und die, die es noch werden wollen!

User Rating: 4.75 ( 1 votes)

Siehe auch

Syfy – Wenn deine Welt Science Fiction ist (Teaser)

Ich hatte ja bereits in einem früheren Artikel über den Sender SyFy geschrieben und in …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.